Einen gekauften HANBO verbessern


Gekaufter Hanbo
Hanbo aus dem Fachhandel für Kampfkunst-Bedarf

Gekaufte HANBO aus dem Fachhandel Deiner Wahl bestehen meist aus Harthölzern wie Roteiche oder Esche und sehen schicker aus, als die preiswertere Alternative vom Baumarkt nebenan. Meist sind sie gebeizt und lackiert oder geölt, was dem kurzen Stock eine schönere Optik verleiht.

 

Wenn die Hände im Training anfangen zu schwitzen, kann Letzteres jedoch zum Nachteil werden.  Bei schwitziger Haut beginnen die Hände am Lack oder der Ölung zu "kleben" - dadurch gleitet der HANBO nicht mehr so gut durch die Hände.

 


Tipp zum modifizieren Deines HANBO

Mit folgendem einfachen Trick, erhöhst Du die "Gleitfähigkeit" Deines HANBO. Du benötigst lediglich etwas Schleif- bzw. Schmirgelpapier.

 

Schleifpapier in Hand

Dein Schmirgelpapier sollte nicht zu grob sein, damit Du keine zu tiefen Furchen ins Material schleifst. Wenn es jedoch zu fein ist (zB: Nassschleifpapier ), setzt sich Dein Schmirgelpapier schnell mit Abrieb zu. Ich nutze Schleifpapier mit 100er-Körnung.

 


Hanbo anschleifen

Lege Dir das Schmirgelpapier in den Handteller und umgreife damit den HANBO. Ziehe dann denn Stock in Längsachse mehrmals durch Deine Hand hin und her.

 

Wenn Du keine häßlichen Schleifspuren bzw. Schleifringe in Querachse haben möchtest, solltest Du den HANBO beim schleifen nicht in Deiner Hand drehen.

 


Schleifstaub abreiben

Zum Abschluß den Stock noch mit einem trockenen Lappen vom Schleifstaub befreien - fertig!

 


Fertiger Hanbo

Dein HANBO ist nun bereit für eine erste Trainingseinheit.

 



Anmerken möchte ich, dass der HANBO durch diese Behandlung seine glänzende oder seidenmatte Optik verliert. Entscheide Du für Dich, ob Du das willst.


Als weiteren Gedanken möchte ich anführen, dass Du natürlich auch mit widrigen Umständen zurechtkommen musst, d.h. wenn bei schwitzigen Händen der HANBO nicht mehr gleitet, solltest Du dennoch damit umgehen können.

 

Analog kann man hier als Beispiel eine Dachlatte anführen, die Du Dir in einer realen Situation gegriffen hast. Alltagstauglicher wäre noch der Regenschirm zu nennen. Beide Gegenstände gleiten eher schwierig durch die Hände. Das Ausführen der Techniken erfolgt mehr durch umgreifen, als durch gleitende Bewegungen an der "Waffe".